Elektrische Zigaretten sind „in“ bei vielen
Hollywood-Stars. Erst kürzlich versetzte der aus
„Notting Hill“ bekannte Schauspieler Rhys Ifans, der
für seinen schrägen Humor bekannt ist, die Passagiere
eines Fluges von Los Angeles nach London in helle
Aufregung, als er vom strikten Rauchverbot scheinbar
unbeeindruckt genüsslich eine Zigarette über den Wolken
paffte. Wie sich dann herausstellte, reiste der
Hollywood-Star in Begleitung seiner geliebten elektrischen
Zigarette, um den langen Flug rauch- und stressfrei zu
überstehen.
Die Technologie der elektrischen Zigarette hat sich rasant
entwickelt. Die ursprünglich klobigen, schweren Teile
sind mittlerweile kaum noch von echten Zigaretten zu
unterscheiden. Entwickelt wurde die Technik für über 20
Millionen $US, um Rauchern eine gesundheitlich weitaus
weniger belastende Alternative zur herkömmlichen
Zigarette anzubieten.
Elektrische Zigaretten funktionieren ohne die Verbrennung
von Tabak. Der große Vorteil: die normalerweise durch den
Verbrennungsvorgang erzeugten bis zu 12.000 verschiedenen
chemischen Substanzen fallen ebenso wenig an wie das
Kondensat, das umgangssprachlich als Teer bezeichnet wird
und sich hartnäckig in der Lunge festsetzt.
Statt Tabak zu verbrennen erhitzt eine Heizwendel im
Inneren der elektrischen Zigarette eine winzige Menge
einer Flüssigkeit (Aroma-Fluid). Dieses Fluid besteht im
Wesentlichen aus Propylenglykol, einem Stoff, der auch bei
Partynebel-Maschinen zum Einsatz kommt. Durch das Erhitzen
verdampft das Fluid schlagartig. Der hierbei entstehende
Druck „zerreißt“ die Flüssigkeit in feinste
Tröpfchen , ein Zigarettenrauch-ähnlicher Nebel wird
durch das Mundstück der elektrischen Zigarette
freigesetzt.
Bis zum Vernebeln wird das Fluid in einer winzigen, mit
Faserstoff gefüllten Kammer am Ende der elektrischen
Zigarette, der sogenannten „Cartridge“, gespeichert.
Der Faserstoff hält die Flüssigkeit fest, vergleichbar
dem Prinzip der Farbe in einem Tintenstift. Um ein
möglichst reales Raucherlebnis zu simulieren, ist das
Fluid mit Aromen angereichert, die den Geschmack bekannter
Zigarettenmarken verblüffend echt imitieren. Im Angebot
sind aber längst auch exotischere Sorten mit Vanille oder
Mintgeschmack.
Auf das Nikotin müssen Raucher bei der elektrischen
Zigarette trotzdem nicht verzichten. Zwar verkauft das
Unternehmen VitaSmoke in Deutschland nach Angaben seines
Geschäftsführers Raimund Woitinek inzwischen fast die
Hälfte seiner Fluids in der nikotinfreien Variante, ganz
auf die tägliche Nikotindosis scheinen Umsteiger zu
Beginn aber dann doch nicht verzichten zu wollen – oder
zu können.
Anders als herkömmliche Zigaretten werden elektrische
Zigaretten mehrfach benutzt. Die Energie kommt aus
leistungsfähigen, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus,
die ca. zwei Tage oder etwa dreißig Zigarettenlängen
halten, bis sie wieder aufgeladen werden müssen. Das
Aroma-Fluid, das in der elektrischen Zigarette für Dampf
sorgt, kann nachgefüllt werden, eine Füllung hält etwa
100 Züge, was mehr als 5 Zigarettenlängen entspricht.
Dass sich die elektrische Zigarette auch in Deutschland
durchsetzen wird, daran hat das Team der VitaSmoke GmbH
nicht den geringsten Zweifel: „Früher musste man auch
ein qualmendes, rußendes Feuer anzünden, wenn man Licht
in die Wohnung bringen wollte. Heute gibt es elektrische
Glühbirnen oder LED-Lampen. Die sind heller, effizienter
und weniger gefährlich“, lacht Raimund Woitinek.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind die Elektrischen
aus Hollywood aber dann doch noch. Zwar leuchtet eine
eingebaute LED in der Spitze bei jedem Zug feuerorange auf
und simuliert tapfer die Glut. „Aber man kann so oft
ziehen, wie man will“, spöttelt VitaSmoke Neukunde
Ulrich Nohn gut gelaunt, „die Dinger werden einfach
nicht kürzer.“
Ein bisschen Hollywood für jeden
Die elektrische Zigarette erobert Deutschland Zug um Zug
01.11.2009
Angaben zum Unternehmen
SciencePR
Werner Klötsch
Am Bächlein 10
64658 Fürth
Deutschland
eMail:
info@vitasmoke.de
http://www.vitasmoke.de
zum Firmenprofil »»
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