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Ein bisschen Hollywood für jeden

Die elektrische Zigarette erobert Deutschland Zug um Zug

01.11.2009

Elektrische Zigaretten sind „in“ bei vielen Hollywood-Stars. Erst kürzlich versetzte der aus „Notting Hill“ bekannte Schauspieler Rhys Ifans, der für seinen schrägen Humor bekannt ist, die Passagiere eines Fluges von Los Angeles nach London in helle Aufregung, als er vom strikten Rauchverbot scheinbar unbeeindruckt genüsslich eine Zigarette über den Wolken paffte. Wie sich dann herausstellte, reiste der Hollywood-Star in Begleitung seiner geliebten elektrischen Zigarette, um den langen Flug rauch- und stressfrei zu überstehen.
Die Technologie der elektrischen Zigarette hat sich rasant entwickelt. Die ursprünglich klobigen, schweren Teile sind mittlerweile kaum noch von echten Zigaretten zu unterscheiden. Entwickelt wurde die Technik für über 20 Millionen $US, um Rauchern eine gesundheitlich weitaus weniger belastende Alternative zur herkömmlichen Zigarette anzubieten.
Elektrische Zigaretten funktionieren ohne die Verbrennung von Tabak. Der große Vorteil: die normalerweise durch den Verbrennungsvorgang erzeugten bis zu 12.000 verschiedenen chemischen Substanzen fallen ebenso wenig an wie das Kondensat, das umgangssprachlich als Teer bezeichnet wird und sich hartnäckig in der Lunge festsetzt.
Statt Tabak zu verbrennen erhitzt eine Heizwendel im Inneren der elektrischen Zigarette eine winzige Menge einer Flüssigkeit (Aroma-Fluid). Dieses Fluid besteht im Wesentlichen aus Propylenglykol, einem Stoff, der auch bei Partynebel-Maschinen zum Einsatz kommt. Durch das Erhitzen verdampft das Fluid schlagartig. Der hierbei entstehende Druck „zerreißt“ die Flüssigkeit in feinste Tröpfchen , ein Zigarettenrauch-ähnlicher Nebel wird durch das Mundstück der elektrischen Zigarette freigesetzt.
Bis zum Vernebeln wird das Fluid in einer winzigen, mit Faserstoff gefüllten Kammer am Ende der elektrischen Zigarette, der sogenannten „Cartridge“, gespeichert. Der Faserstoff hält die Flüssigkeit fest, vergleichbar dem Prinzip der Farbe in einem Tintenstift. Um ein möglichst reales Raucherlebnis zu simulieren, ist das Fluid mit Aromen angereichert, die den Geschmack bekannter Zigarettenmarken verblüffend echt imitieren. Im Angebot sind aber längst auch exotischere Sorten mit Vanille oder Mintgeschmack.
Auf das Nikotin müssen Raucher bei der elektrischen Zigarette trotzdem nicht verzichten. Zwar verkauft das Unternehmen VitaSmoke in Deutschland nach Angaben seines Geschäftsführers Raimund Woitinek inzwischen fast die Hälfte seiner Fluids in der nikotinfreien Variante, ganz auf die tägliche Nikotindosis scheinen Umsteiger zu Beginn aber dann doch nicht verzichten zu wollen – oder zu können.
Anders als herkömmliche Zigaretten werden elektrische Zigaretten mehrfach benutzt. Die Energie kommt aus leistungsfähigen, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus, die ca. zwei Tage oder etwa dreißig Zigarettenlängen halten, bis sie wieder aufgeladen werden müssen. Das Aroma-Fluid, das in der elektrischen Zigarette für Dampf sorgt, kann nachgefüllt werden, eine Füllung hält etwa 100 Züge, was mehr als 5 Zigarettenlängen entspricht.
Dass sich die elektrische Zigarette auch in Deutschland durchsetzen wird, daran hat das Team der VitaSmoke GmbH nicht den geringsten Zweifel: „Früher musste man auch ein qualmendes, rußendes Feuer anzünden, wenn man Licht in die Wohnung bringen wollte. Heute gibt es elektrische Glühbirnen oder LED-Lampen. Die sind heller, effizienter und weniger gefährlich“, lacht Raimund Woitinek.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind die Elektrischen aus Hollywood aber dann doch noch. Zwar leuchtet eine eingebaute LED in der Spitze bei jedem Zug feuerorange auf und simuliert tapfer die Glut. „Aber man kann so oft ziehen, wie man will“, spöttelt VitaSmoke Neukunde Ulrich Nohn gut gelaunt, „die Dinger werden einfach nicht kürzer.“


Angaben zum Unternehmen
SciencePR
Werner Klötsch

Am Bächlein 10
64658 Fürth
Deutschland

eMail:
info@vitasmoke.de
http://www.vitasmoke.de

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Gesundheit & Medizin > Gesundheit - 31.03.2010 - SciencePR

Ab sofort können die Produkte der Firma VitaSmoke GmbH auch in rund 22.000 Apotheken bestellt werden.

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