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„Wir trinken zwar gern Rotwein aus Chile und Kaffee aus
Äthiopien, aber bleiben bei der Hauptmahlzeit gerne auf
heimischen Boden“, erläutert Thilo Lambracht,
Geschäfts-führender Gesellschafter der CHD Expert
(Deutschland) GmbH. Der Foodexperte verweist auf das
Wiedererstarken der Direktvermarktung heimischer Landwirte
und die gestiegene Sensibilität beim Thema
Lebensmittelsicherheit. „Bei Spargel oder Erdbeeren aus
deutschen Landen vertraut man mehr auf pflegliche
Anbaumethoden als bei Discountangeboten aus
Südeuropa.“
Das F&B-Angebot mit Rohwaren aus der eigenen Region hat bereits ein beachtliches Niveau erreicht. Rund 30 Prozent der Profiküchen gaben bei der Befragung an, die Gästenachfrage habe sich nicht verändert. „Hier ist eine gewisse Sättigung mit dem aktuellen Speisenangebot erreicht“, so Lambracht. „In diesen Betrieben stehen Nischen wie zum Beispiel vegetarisch ausgefeilte Foodideen zur Disposition.“ Bei rund 18 Prozent der Gastbetriebe liegt der Fokus der Speisekarte auf internationalen Gerichten ohne einen speziellen Bezug zur eigenen Region.
Allerdings ist der Anteil regionaler Produkte am Speisenmix noch begrenzt. Nur bei 17 Prozent der Gastronomien bestehen die Speisen überwiegend (mehr als 50%) aus lokalen Zulieferungen. Nahezu die Hälfte der Gastbetriebe (45,6%) verwenden maximal ein Viertel der Rohwaren aus der Region für ihr Foodangebot. „Damit wird deutlich, dass ein Gutteil der verwendeten Produkte von internationalen Lieferanten stammt – oder eben auch Premium-Convenience ist“, sagt Lambracht.
Bio
nicht überschätzen
„Dabei darf man nicht die Bedeutung von Bio-Rohwaren
überschätzen“, erläutert Lambracht. Zwar wachse der
Anteil ökologisch „sauberer“ Produkte stetig, doch
verweilt noch auf recht niedrigem Niveau. Mehr als die
Hälfte der befragten Gastbetriebe (55,9%) verlangen
selten oder nie nach Bioqualität beim Einkauf von
regionalen Rohwaren. „Bio ist meist immer noch viel zu
teuer für den Einkauf“, analysiert Lambracht. Und die
Nachfrage nach „Bio“ sei bei den meisten Restaurants
auch noch längst nicht alltäglich.
Immerhin 34,5 Prozent der Küchenchefs kaufen bis zu einem Viertel der lokalen F&B-Waren aus Bio-Produktion ein. Doch nur knapp fünf Prozent der Betriebe budgetiert für bis zu 50 Prozent der lokalen Rohwaren für das hochpreisige Bio-Angebot – und nur 4,5 Prozent bevorzugen bei über der Hälfte der lokalen Produkte das Bio-Sortiment. „Der geringe Anteil von ‚Bio‘ an der lokalen Rohwarenbeschaffung liegt auch an der begrenzten Verfügbarkeit“, sagt Gastroexperte Lambracht. „Wenn es ‚Bio‘ sein soll, dann auch in der Premiumqualität von einem bekannten Lieferanten.“
Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: www.chd-expert.de.
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Thilo Lambracht
CHD Expert (Deutschland) GmbH
Veerser Weg 2b, D–27383 Scheessel (bei Hamburg)
Tel. +49 (4263) 301 300, Fax +49 (4263) 301 333
Presseservices:
Carsten Hennig
Tel. +49 (4263) 301 131, Mobil +49 (160) 958 377 56
Pressemitteilung und Grafik zum Download:
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