Wenn man sich die Eindrücke auf der Website von
Extreme Arts www.arts-extreme.com zunächst allgemein
ansieht, so entdeckt man dass scheinbar Erfahrung mit
augenzwinkerndem Meinungsprosa und bildhafter
audio-visueller Emotion verknüpft wurde. Vielleicht eine
Kurzgeschichte, vielleicht auch mehr. Extreme Arts hat es
verdient als ungewöhnliches offenes Projekt gennannt zu
werden. Warum dies so ist?
Es beginnt mystisch, leicht dunkel auf der Startseite.
Zugang zu Lucifer..., die Linien der Möglichkeiten oder
Entscheidungen die man im Leben hat ( in dem Fall mal als
wirklich passende Schwarz-Weiss-Malerei )..., dann der
gefallene Engel. Ein Leben authentisch in der
Daseins-Frage zu führen ist bekanntlich nicht einfach..;
schliesslich der Zugang zu "Deep Love".
Die Arbeit ist auf Weitergehen gestaltet und geht man nun
weiter vor wird man von unglaublich emotionaler Solistik
des legendären Brothers in Arms überrumpelt. Ein Titel
der bei Knopfler mittels Strichzeichung als Musicvideo
kurzverfilmt wurde. Nach Rückfrage hat Extreme Arts
Satchvai dafür eine andere Idee mit teils schockierenden
Bildern. Trotzdem der Mutmacher der in doppelter Weise
zuschlägt: "Wenn Du das willst was Du noch nie versucht
hast, dann tue das was Du noch nie getan hast.
Bleiben wir bei der Kurzgeschichte. Die open messages für
die diverse Online u. Presse Magazine, div. Beiträge von
Redaktion und die Seiten selbst in Form von Sendern
agieren, vermitteln irgendwie immer eine Lösung.
Allerdings eine die nach Arbeit schmeckt. Das Thema
Loslassen greift. Wie schwer es jedoch ist, anderen eine
Chance zu geben denen man skeptisch gegenübersteht um
sich vielleicht positiv überraschen zu lassen wissen wir
heute doch selber. Ist die Ignoranz daher nicht nur im
Musikbiz so gross wie nie. Das manchmal als widerwärtig
empfundene Belungern, Beäugen, Ausspionieren, Abkupfern
hat im Leistungswettbewerb - kuckt man genauer hin-,
eigentlich Narrenfreiheit oder? Neugier und Sensationslust
ist mehr als ausgeprägt. Wissen wir Menschen denn
wirklich so gut, dass die Wahrheit immer zum Schluss
kommt? Leider nein. Die Seele ( an Lucifer oder wem auch
immer ) zu verkaufen scheint für viele aktuell jedoch die
letzte Lösung um sprichwörtlich den Arsch zu retten. Und
wenn der Arsch nur in die nächste Beförderung gerettet
wird. Hauptsache irgendwie schnell wieder nach oben. Okay,
den Grad an Leidensdruck bestimmen wir alle, von der
letzten Memme angefangen bis hin zu Patgirl natürlich
selber. Doch auch hier mündet der Ausweg in ein "wenn
Dich andere unterschätzen bist Du nicht im Nachteil" und
somit in die gesunde Entschleunigung und Rückbesinnung
auf das was die Substanz unseres Daseins zu sein scheint.
Das Höher-Schneller-Weiter interessiert die Masse bald
nicht mehr, denn morgen ist die Leistung neu übertroffen.
Diesen Fall klar erkannt bleibt die Künstlerin mit ihrem
Extreme Arts bei dieser Erkenntnis: "Für jeden ist das
Beste der Welt was er am Besten kann, denn es gibt uns das
Gefühl dass wir einzigartig sind. Nenn es Glück".
Bei allen wahren Begegnungen müssen wir bei genauerer
Betrachtung schlucken, denn sie sind direkt, gradlinig und
kompromisslos einfach gehalten. Auch geht es doch um das
ständig wiederkehrende Spiel mit den Emotionen und zeigt:
"mean machines lives. But let die down". Was wiederum
heissen soll, dass wir Alles was wir tun mit Seele und
ganzer Konsequenz tun müssen. "Lebe frei, lebe wild und
gib Dich Deiner Sache ganz hin, ohne geringstes
Zögern"
Nun kann man sagen dass dies alles ja nur Aphorismen
seien. Ja sicher dies auch, aber eben nicht
nachgeschlagen, sondern dem reinen Herzen und klarem Geist
alleine entsprungen. Als Text allein betrachtet wären sie
evlt. nicht stark genug, doch die Künstlerin zeigt mit
Ihren ausdrucksstarken Imaginationen klare Kante und
charismatisches Profil. Wohl abgewogen und bestellt um das
Wissen, dass wir nicht glauben können was wir wissen,
weil wir nicht glauben es nicht verstehen zu können. Was
heisst: Deutschland und manchmal auch der Rest der
Zivilisation benötigt meist immer irgendeine Erklärung.
Man kann aber nicht immer Dinge erklären denn man muss an
das Fremde ( Neue ) eben auch glauben, immer wieder
vertrauen. Wodurch das Fremde erst die Fremdheit verliert
wenn man nur den Mut hat es zu berühren. Diese
Erkenntnisse hören sich an wie die Botschaften aus Hare
Krishna. In Kombination mit ihrer Musik also ziemlich weit
nach vorne gedacht. Steve Vai hätte vermutlich seine
wahre Freude daran. Auch Joe Satriani. Doch wissen Sie ja
vielleicht längst beide davon und stehen mit Satchvai in
einer Art besonderer Verbindung. Die Telepathie spielt
also eine grosse Rolle, denn die bildliche Vorstellung von
starken emotionellen Erlebnissen sind sinnvoll in einer
Art magischen Liste zusammengefasst. Seit 1996 arbeitet
Pat an dieser Vorstellung und Idee. Heute geschafft und
somit die Auflösung für ihre meta-physische Verbindung
von Extreme Guitars : Extreme Mountain : Extreme Sky. Die
magische Liste dient der Künstlerin scheinbar dann als
eine Art "Container". Um die solistischen
Herausforderungen zu beherrschen? Da habe ich gar keine
Sorgen, denn sie packt halsbrecherische Tempis, komplexe
Läufe, Riffs und andere Killer-Licks und Tricks in eine
Box und überwindet spieltechnisch mit hoher Präzision
Hürden und Steilvorlagen der beiden Ausnahmegitarristen
ohne grosse Mühe. Ausnahmslos alle Redakteure ( Rockhard,
Guitar, MTV- Online, Laut, RockUs, Rocktimes, Musik an
sich u.a. ) fanden Sie bereits aussergewöhnlich genug um
über sie zu berichten und stellten das grosse Können
heraus. Zitat: "Eine die mittlerweile zur Szene gehört:
Das deutsche Patgirl" ( MTV-online ) Aber darum geht es
nicht...
Extreme Arts zeigt somit nicht Höchstleitung zum
Selbstzweck aller Mitwirkenden, sondern die Künstlerin
erfasst messerscharf den aktuellen Zeitgeist und lässt
vom Überdentischziehen bis zur gelangweilten übersatten
Gesellschaft nichts aus. Umso mehr sind die lebendigen
Geister auf der Suche, denn in der Komfortzone passiert
demnach ja auch nichts. Geht es doch bei allen möglichen
Krisen in der Kernfrage immer darum den Pioniergeist zu
haben um mittels werthaltigem Denken und Handeln so oft
wie möglich Neues zu suchen und vor allem zu finden.
Unter Secrets und Mystic findet man schöne Ansätze für
musikalisches und spirituelles Verständnis und Handeln.
Dies Alles, anfangs keine unbedingt leichte Kost, wollte
man beginnen ähnlich zu agieren. Doch der Arbeit Lohn ist
sicher; und "wenn sich die Begierden der Welt auflösen,
wird die Sonne stärker scheinen als wir zu Ertragen
imstande sind". Mittels ihrer magischen Liste ist die
Seite dann erfasst und verstanden, denn wer kennt nicht
das Gefühl des ersten Kusses, Flug über den Wolken, Duft
von feuchtem Waldboden nach Regen oder innig intensiver
Sex...; Für die Wagemutigeren allerdings packt die
Künstlerin ihre stärkste Emotion aus: "Auf einer Welle
des leuchtenden Wassers gehen". Denn dies ist wahrlich die
Emotion mit der sie ihre Sounds unter dem Punkt Imprint
verknüpft.
Paff. Punkt. Man ist beim Fazitziehen spätestens
geplättet. Extreme Arts mit allen zugehörigen Ideen und
Seiten ( z.B. Miss-Doc-Holliday u.a. ) ist somit eine
einzig grosse Story. Keine ermüdenden Anklagen,
langatmige Resignation, selbst-mitleidige Eindrücke oder
dergleichen. Nein, eher schon die grosse Weitsicht. Und
das will Extreme Arts dann auch sein was es ist. Ein
Mutmacher und ein kleiner Einblick in das Leben einer
grossen Gitarristin. Perfekt illustriert, prima medial
transportiert. Präzision an Ecken und Kanten und ein
Spielwitz schier zum Umhauen. Man darf auf die geplanten
weiteren Schritte die in der Spotproduktion und eigenen
Titeln liegen, gespannt sein.
Nicht zu vergessen natürlich ein zum Schmunzeln
anregender Beitrag was eine Domina ist; doch lesen und
sehen Sie am Besten selbst.
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Artikel v. U.B Nowotny LocaMedia
Extreme Arts. Mutmacher und Einblick n den Kopf einer grossen Gitarristin
Extreme Arts Patgirl . Klare Botschaften von einer aussergewöhnlichen Künstlerin
18.07.2009
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82494 Krün
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