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Extreme Arts. Mutmacher und Einblick n den Kopf einer grossen Gitarristin

Extreme Arts Patgirl . Klare Botschaften von einer aussergewöhnlichen Künstlerin

18.07.2009

Wenn man sich die Eindrücke auf der Website von Extreme Arts www.arts-extreme.com zunächst allgemein ansieht, so entdeckt man dass scheinbar Erfahrung mit augenzwinkerndem Meinungsprosa und bildhafter audio-visueller Emotion verknüpft wurde. Vielleicht eine Kurzgeschichte, vielleicht auch mehr. Extreme Arts hat es verdient als ungewöhnliches offenes Projekt gennannt zu werden. Warum dies so ist?

Es beginnt mystisch, leicht dunkel auf der Startseite. Zugang zu Lucifer..., die Linien der Möglichkeiten oder Entscheidungen die man im Leben hat ( in dem Fall mal als wirklich passende Schwarz-Weiss-Malerei )..., dann der gefallene Engel. Ein Leben authentisch in der Daseins-Frage zu führen ist bekanntlich nicht einfach..; schliesslich der Zugang zu "Deep Love".

Die Arbeit ist auf Weitergehen gestaltet und geht man nun weiter vor wird man von unglaublich emotionaler Solistik des legendären Brothers in Arms überrumpelt. Ein Titel der bei Knopfler mittels Strichzeichung als Musicvideo kurzverfilmt wurde. Nach Rückfrage hat Extreme Arts Satchvai dafür eine andere Idee mit teils schockierenden Bildern. Trotzdem der Mutmacher der in doppelter Weise zuschlägt: "Wenn Du das willst was Du noch nie versucht hast, dann tue das was Du noch nie getan hast.

Bleiben wir bei der Kurzgeschichte. Die open messages für die diverse Online u. Presse Magazine, div. Beiträge von Redaktion und die Seiten selbst in Form von Sendern agieren, vermitteln irgendwie immer eine Lösung. Allerdings eine die nach Arbeit schmeckt. Das Thema Loslassen greift. Wie schwer es jedoch ist, anderen eine Chance zu geben denen man skeptisch gegenübersteht um sich vielleicht positiv überraschen zu lassen wissen wir heute doch selber. Ist die Ignoranz daher nicht nur im Musikbiz so gross wie nie. Das manchmal als widerwärtig empfundene Belungern, Beäugen, Ausspionieren, Abkupfern hat im Leistungswettbewerb - kuckt man genauer hin-, eigentlich Narrenfreiheit oder? Neugier und Sensationslust ist mehr als ausgeprägt. Wissen wir Menschen denn wirklich so gut, dass die Wahrheit immer zum Schluss kommt? Leider nein. Die Seele ( an Lucifer oder wem auch immer ) zu verkaufen scheint für viele aktuell jedoch die letzte Lösung um sprichwörtlich den Arsch zu retten. Und wenn der Arsch nur in die nächste Beförderung gerettet wird. Hauptsache irgendwie schnell wieder nach oben. Okay, den Grad an Leidensdruck bestimmen wir alle, von der letzten Memme angefangen bis hin zu Patgirl natürlich selber. Doch auch hier mündet der Ausweg in ein "wenn Dich andere unterschätzen bist Du nicht im Nachteil" und somit in die gesunde Entschleunigung und Rückbesinnung auf das was die Substanz unseres Daseins zu sein scheint. Das Höher-Schneller-Weiter interessiert die Masse bald nicht mehr, denn morgen ist die Leistung neu übertroffen. Diesen Fall klar erkannt bleibt die Künstlerin mit ihrem Extreme Arts bei dieser Erkenntnis: "Für jeden ist das Beste der Welt was er am Besten kann, denn es gibt uns das Gefühl dass wir einzigartig sind. Nenn es Glück".

Bei allen wahren Begegnungen müssen wir bei genauerer Betrachtung schlucken, denn sie sind direkt, gradlinig und kompromisslos einfach gehalten. Auch geht es doch um das ständig wiederkehrende Spiel mit den Emotionen und zeigt: "mean machines lives. But let die down". Was wiederum heissen soll, dass wir Alles was wir tun mit Seele und ganzer Konsequenz tun müssen. "Lebe frei, lebe wild und gib Dich Deiner Sache ganz hin, ohne geringstes Zögern"

Nun kann man sagen dass dies alles ja nur Aphorismen seien. Ja sicher dies auch, aber eben nicht nachgeschlagen, sondern dem reinen Herzen und klarem Geist alleine entsprungen. Als Text allein betrachtet wären sie evlt. nicht stark genug, doch die Künstlerin zeigt mit Ihren ausdrucksstarken Imaginationen klare Kante und charismatisches Profil. Wohl abgewogen und bestellt um das Wissen, dass wir nicht glauben können was wir wissen, weil wir nicht glauben es nicht verstehen zu können. Was heisst: Deutschland und manchmal auch der Rest der Zivilisation benötigt meist immer irgendeine Erklärung. Man kann aber nicht immer Dinge erklären denn man muss an das Fremde ( Neue ) eben auch glauben, immer wieder vertrauen. Wodurch das Fremde erst die Fremdheit verliert wenn man nur den Mut hat es zu berühren. Diese Erkenntnisse hören sich an wie die Botschaften aus Hare Krishna. In Kombination mit ihrer Musik also ziemlich weit nach vorne gedacht. Steve Vai hätte vermutlich seine wahre Freude daran. Auch Joe Satriani. Doch wissen Sie ja vielleicht längst beide davon und stehen mit Satchvai in einer Art besonderer Verbindung. Die Telepathie spielt also eine grosse Rolle, denn die bildliche Vorstellung von starken emotionellen Erlebnissen sind sinnvoll in einer Art magischen Liste zusammengefasst. Seit 1996 arbeitet Pat an dieser Vorstellung und Idee. Heute geschafft und somit die Auflösung für ihre meta-physische Verbindung von Extreme Guitars : Extreme Mountain : Extreme Sky. Die magische Liste dient der Künstlerin scheinbar dann als eine Art "Container". Um die solistischen Herausforderungen zu beherrschen? Da habe ich gar keine Sorgen, denn sie packt halsbrecherische Tempis, komplexe Läufe, Riffs und andere Killer-Licks und Tricks in eine Box und überwindet spieltechnisch mit hoher Präzision Hürden und Steilvorlagen der beiden Ausnahmegitarristen ohne grosse Mühe. Ausnahmslos alle Redakteure ( Rockhard, Guitar, MTV- Online, Laut, RockUs, Rocktimes, Musik an sich u.a. ) fanden Sie bereits aussergewöhnlich genug um über sie zu berichten und stellten das grosse Können heraus. Zitat: "Eine die mittlerweile zur Szene gehört: Das deutsche Patgirl" ( MTV-online ) Aber darum geht es nicht...

Extreme Arts zeigt somit nicht Höchstleitung zum Selbstzweck aller Mitwirkenden, sondern die Künstlerin erfasst messerscharf den aktuellen Zeitgeist und lässt vom Überdentischziehen bis zur gelangweilten übersatten Gesellschaft nichts aus. Umso mehr sind die lebendigen Geister auf der Suche, denn in der Komfortzone passiert demnach ja auch nichts. Geht es doch bei allen möglichen Krisen in der Kernfrage immer darum den Pioniergeist zu haben um mittels werthaltigem Denken und Handeln so oft wie möglich Neues zu suchen und vor allem zu finden. Unter Secrets und Mystic findet man schöne Ansätze für musikalisches und spirituelles Verständnis und Handeln. Dies Alles, anfangs keine unbedingt leichte Kost, wollte man beginnen ähnlich zu agieren. Doch der Arbeit Lohn ist sicher; und "wenn sich die Begierden der Welt auflösen, wird die Sonne stärker scheinen als wir zu Ertragen imstande sind". Mittels ihrer magischen Liste ist die Seite dann erfasst und verstanden, denn wer kennt nicht das Gefühl des ersten Kusses, Flug über den Wolken, Duft von feuchtem Waldboden nach Regen oder innig intensiver Sex...; Für die Wagemutigeren allerdings packt die Künstlerin ihre stärkste Emotion aus: "Auf einer Welle des leuchtenden Wassers gehen". Denn dies ist wahrlich die Emotion mit der sie ihre Sounds unter dem Punkt Imprint verknüpft.

Paff. Punkt. Man ist beim Fazitziehen spätestens geplättet. Extreme Arts mit allen zugehörigen Ideen und Seiten ( z.B. Miss-Doc-Holliday u.a. ) ist somit eine einzig grosse Story. Keine ermüdenden Anklagen, langatmige Resignation, selbst-mitleidige Eindrücke oder dergleichen. Nein, eher schon die grosse Weitsicht. Und das will Extreme Arts dann auch sein was es ist. Ein Mutmacher und ein kleiner Einblick in das Leben einer grossen Gitarristin. Perfekt illustriert, prima medial transportiert. Präzision an Ecken und Kanten und ein Spielwitz schier zum Umhauen. Man darf auf die geplanten weiteren Schritte die in der Spotproduktion und eigenen Titeln liegen, gespannt sein.

Nicht zu vergessen natürlich ein zum Schmunzeln anregender Beitrag was eine Domina ist; doch lesen und sehen Sie am Besten selbst.
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Artikel v. U.B Nowotny LocaMedia



Tags: arts, arts, extreme, extreme, leadguitas, miss-doc-holliday, patgirl, satchvai
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