Teltow: Sie sind weder im Duden noch bei Wikipedia zu
finden und waren vor einem Jahr noch vollkommen unbekannt:
das Wort „Business-Unterwäsche“ und das Modelabel
„ALBERT KREUZ“. Beide gehören zum Startkapital des
auf feine und elegante Herren-Underwear festgelegten
Wäsche-Fabrikanten Uwe Schmidt. Mit seinem
schwarzen-roten Shop unter www.albert-kreuz.de, der seit
dem 22. Oktober 2008 online ist, gelang dem ehemaligen
Versicherungsfachmann bisher mehr als ein Achtungserfolg.
Bilanz nach einem Jahr: 1.500 Kunden, über 20 zum Teil
selbst initiierte Artikel (die übrigens alle in
Deutschland – genauer im Sächsischen - produziert
werden) und umfangreiche Aufmerksamkeit (selbst unter
Bankern, die einen Mikrokredit gewährten). Sein
Startprodukt, das „unsichtbare“ Unterhemd für den
Geschäftsmann, der bei seinem Outfit keine Unterwäsche
durchschimmern sehen möchte, wurde zum Kassenschlager.
Dass Schmidt neuerdings hochwertige Fliegen anbietet und
demnächst farbige Herren-Kniestrümpfe samt passender
Krawatte, gehört zur Firmenphilosophie, die mit
„Tradition und stilvoller Moderne“ beschrieben werden
kann.
Die Bilanz nach einem Jahr? „Ich bin regelrecht von den
Socken“, sagt der 40-Jährige, der bei der Eroberung
„seiner“ Angebotsnische nicht nur von der „Financial
Times Deutschland“ begleitet wurde, sondern auch
Rückschläge kennt. Der jüngste betrifft das
ALBERT-KREUZ-Blog, ein inzwischen szenischer Tummelplatz
für Mode- und Stilbewusste. „Beim Aufspielen einer
neuen Shopversion landeten sämtliche Datensätze im
Nirvana“, bedauert Schmidt. Das neue Blog müsse eben
jetzt noch besser werden und vor allem weitere
nutzerfreundliche Features haben, so sein Resümee.
ALBERT KREUZ ist nach einem Jahr ein Label, das von einem
eigenen Model präsentiert wird, erste Handelsvertreter im
süddeutschen Raum hat und eine wachsende Zahl von freien
Mitarbeitern.
www.albert-kreuz.de
Ein Wort hat Geburtstag: Business-Unterwäsche


