Die Partie des „Lucia Cinna“ übernimmt Eleonore
Marguerre. Für die junge Ausnahme-Sopranistin eine
besonders reizvolle Aufgabe, tritt sie doch zum ersten Mal
in der Rolle eines Mannes auf. Zu ihrer Zusammenarbeit mit
Regisseur Guido J.Rumstadt und dem neuen Emsemble:
„Obwohl wir alles Rollendebüttanten aus Italien,
Frankreich, USA, Korea und Deutschland sind, funktioniert
die Arbeit ausgezeichnet. Und dass man hier im Januar
nachmittags in der Sonne einen „Café au lait“ trinken
kann, macht die Proben gleich doppelt so schön.“
Über Marguerre schrieb die Opernwelt: „Man traut seinen
Ohren kaum, wenn Eleonore Marguerre mit atemberaubender
Geläufigkeit, vollem Sopran, warmen Spitzentönen mit
vielen hohen C's und einem F''' und unerschütterlicher
Intonation mühelos durch die endlosen Rouladen und
Treppengänge von "Sperai vicino il lido" KV 368
schwebt“, die taz meint: „Marguerre verleit ihrer
„Melusine“ in Brand setzende Klänge von
unvergesslicher Präsenz“ und die FAZ urteilte:
„Beweglichkeit, verführerisches Glitzern, weiche
Kantilene und der diskrete Charme der betörenden Kindfrau
ergänzen sich vorzüglich“.
Neben den Werken Mozarts, sieht die Sopranistin ihre
musikalische Zukunft in Richtung des italienischen
Belcantos.
Premiere: 19. Februar 2010, Oper
Nizza
Musikalische Leitung: Guido J.Rumstadt
Inszenierung: Dieter Kaegi
Lucio Silla: Matthias Klink
Lucia Cinna: Eleonore Marguerre
Eleonore Marguerre
entstammt einer belgisch-deutschen Familie aus Heidelberg
und studierte Operngesang in Karlsruhe und Wien Dort
schloss sie ihr Gesangsdiplom bei der Kammersängerin
Margarita Lilova mit Auszeichnung ab. Die Sängerin ist
mehrfache Preisträgerin internationaler
Gesangswettbewerbe. Konzerte und Liederabende führten sie
bisher unter anderem nach Japan, Korea, Norwegen,
Frankreich und in die Schweiz. Bisherige Stationen der
jungen Sopranistin waren unter anderem die Wiener
Staatsoper, die Mailänder Scala, die Semperoper Dresden,
das Grand Théâtre de Genève oder die Bregenzer
Festspiele. Hierbei arbeitete sie wiederholt mit
Dirigenten wie Christopher Hogwood, Adam Fischer, Jac van
Steen, Bruno Weil und Michael Jurowski.
Regelmäßig erscheinen von Eleonore Marguerre
CD-Einspielungen. Bisher wurden veröffentlicht: Zum 200.
Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy seine
„Sinfonie Nr. 2 B-Dur“ (hänssler CLASSIC, 2009),
Mozarts Fragment „Demofoonte“ (Arts Music, 2008) mit
ihr in der Hauptpartie des „Timante“, 2007 die
Ersteinspielung des Singspiels „Erwin und Elmire“ der
Fürstin Anna- Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach bei DS
(Deutsche Schallplatte), Franz von Suppés „Die Schöne
Galathée“ mit ihr in der Titelpartie (capriccio, 2007)
sowie das "Lied von der Glocke" von Max Bruch (cpo,
2005).
Eleonore Marguerre lebt mit ihrem Ehemann, dem
Opernsänger Uwe Stickert und ihrem kleinem Sohn in
Weimar.
www.eleonore-marguerre.de



