(thk) Eineinhalb Jahre nach seiner frenetisch
gefeierten Deutschlandtournee kehrt Daniel Johnston im
April für drei ganz spezielle, mehrteilige Gastspiele
zurück. So wird der unbeugsame Idealist seine
zerbrechlichen, melancholischen, manchmal auch naiven
Lieder über „Enttäuschungen und pathetischstes
Glück“ (taz) solo vortragen – in „einer seltsam
hohen und von einem lispelnden Grundton dominierten
Stimme“ (DiePresse), untermalt von „rhythmisch
instabilem Klavier- oder Gitarrenspiel“ (Tagesspiegel).
Weiterer Programmpunkt: The BEAM Orchestra, mit dem er
sein aktuelles Album „Beam Me Up!!“ (Hazelwood/Indigo,
VÖ: 26.3.) live aufgenommen hat, begleitet das
Schwergewicht. Das elfköpfige Ensemble aus Holland
präsentiert dabei (inklusive Violinistin, Cellistin, zwei
Saxophonisten) Kompositionen aus der Feder des beleibten
Beatles-Bewunderers in der Instrumentalversion.
Zusätzlich ist eine Ausstellung mit Johnstons Bildern zu
sehen und – je nach Vorführmöglichkeit – wird der
Dokumentarfilm „The Devil And David Johnston“ gezeigt.
In jedem Fall dürften die Konzerte des
manisch-depressiven Amerikaners, der nicht nur in der
Indie-Szene auf eine Stufe mit Genies wie Brian Wilson
(Beach Boys) oder Syd Barrett (Pink Floyd) gestellt wird,
wieder „Weihestunden“ (Der Standard) werden. Um sie zu
beschreiben, bemühen begeisterte Kritiker und Fans Worte
wie „intensiv, schön, herzzerreißend, ergreifend“
(taz). Karten zu den ohne Zweifel außergewöhnlichen
Auftritten des „polarisierenden Gesamtkunstwerkes“
(MoPo) – Johnston ist Poet, Musiker und Maler in einer
Person – kosten 24 bis 29 Euro (zzgl. Gebühren). Sie
sind an den Vorverkaufsstellen erhältlich.
Tom Waits, Beck sowie Sonic Youth verehren ihn, spielten
eigene Versionen seiner Songs ein (CD: „The Late Great
Daniel Johnston“, Gammon Records, Vertrieb: Rough
Trade). Kollegen und Kritiker sehen in Daniel Johnston (*
22.1. 1961) einen Ausnahme-Künstler, der auf einer Stufe
steht mit Blues-Urgestein Robert Johnson oder
Country-Legende Hank Williams. Selbst Kurt Cobain
bekannte sich zu dem, zwischen Genie und Wahnsinn
pendelnden „Gottvater des Lo-Fi“. 1992 trug der
Nirvana-Kultstar bei den MTV Music Awards ein T-Shirt mit
von ‚DJ’ designtem Comicmotiv – einem stieläugigen
Frosch.
Was Daniel Johnstons so besonders macht, das sind seine
„brillant betexteten, sehr persönlichen Lieder voll
ergreifender Ehrlichkeit und Klarheit, in denen kindliche
Unschuld und Enthusiasmus auf die Melodien-Begabung eines
Buddy Holly oder der Beatles treffen“ (Mark Linkous/
Sparklehorse). Das ist, wie Jason Pierce (Spiritualized)
sagte, „Musik im Spektrum von Naivität bis
Finsternis!“
Stellvertretend für die vielen Jubel-Arien über
Auftritte und Musik des Daniel Johnston stehen die letzten
beiden Sätze aus der Tagesspiegel-Kritik seines 2008er
Konzertes in Berlin: „Minutenlange Standing Ovations
für den traurigsten aller Songwriter. Ohne seine Lieder
wäre die Welt ärmer!“ Abdruck honorarfrei!
DANIEL JOHNSTON & The BEAM Orchestra
“Beam Me Up, Daniel!!”-Tour 2010
05.04. Berlin,
Astra Kulturhaus
06.04. Frankfurt am Main, Mousonturm
12.04. Hamburg, Fabrik
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20
Uhr
Karten von 24 bis 29 Euro (zzgl. Gebühren) an allen
Vorverkaufsstellen
Tourveranstalter: Solar Penguin Agency (Tel. 069.25 62 69
60) in Kooperation mit Hazelwood Tourism
Links: www.hihowareyou.com, www.RejectedUnknown.com,
www.solarpenguin.de, www.hazelwood.de
Pressearbeit: www.hammerl-kommunikation.de, Tel. 0821.58
97 93 8-8/9



