Rauchen in der Öffentlichkeit ist in den USA
verpönt. Aber nicht nur öffentliche Plätze sind fest in
der Hand der Anti-Raucher Fraktion. Auch in vielen
privaten Bereichen, in denen bis vor kurzem noch
Rückzugsmöglichkeiten für die Nikotin-Junkies
existierten, ist das Qualmverbot unaufhaltsam auf dem
Vormarsch.
Der Trend zur rauchbefreiten Zone hat sich auch im
amerikanischen Hotelgewerbe durchgesetzt. Hotelzimmer, in
denen der Tabakkonsum noch gestattet ist, haben
Seltenheitswert. Rauchverbote in Hotels haben einen
handfesten kommerziellen Hintergrund: die Vermietung
verqualmter Räume an nichtrauchende Gäste ist nahezu
unmöglich geworden. Aber auch Brandschutzüberlegungen
spielen eine wichtige Rolle. Glimmende Zigarettenkippen
sind regelmäßig die Ursache verheerender
Brandkatastrophen. So entkam der deutsche Tennisprofi
Tommi Haas im Jahr 2004 bei einem Inferno in einem
italienischen Luxushotel, bei dem drei Gäste starben,
selbst nur knapp einer Katastrophe. Grund war eine achtlos
weggeworfene Zigarettenkippe.
In den vom blauen Dunst befreiten Luftraum dringt nun
ausgerechnet ein Produkt ein, das ursprünglich als
gesündere Alternative zur Tabakzigarette entwickelt
wurde, die sogenannte elektrische Zigarette. Neben der
Minibar im Hotel erobert die elektrische Alternative auch
andere Bereiche, in denen herkömmliche Zigaretten aus
Nichtraucherschutzgründen längst ihren letzten Zug getan
haben. Jüngstes Beispiel ist die Billig-Fluglinie
Ryanair, die ihren nach Nikotin schmachtenden Fluggästen
elektronische Ersatzzigaretten im Bordservice anbietet,
wohl nicht zuletzt, um diese über den Wolken
einigermaßen ruhig zu stellen. Auch erste Gaststätten
und Restaurants sind dazu übergegangen, den Genuss der
Ersatzzigarette zu gestatten, um so die rauchende
Kundschaft anzulocken und das Rauchverbot auszuhebeln, da
es sich streng genommen bei den Elektro-Zigaretten nicht
um Rauchen handelt.
Dass elektrische Zigaretten mit wachsender Akzeptanz in
öffentlichen Einrichtungen geduldet werden, liegt nicht
zuletzt an der innovativen Technologie, die den
Belästigungsgrad für unbeteiligte Mitmenschen auf nahezu
null reduziert. Statt Rauch wird neutraler Dampf erzeugt,
der schon wenige Zentimeter entfernt kaum noch wahrnehmbar
ist und weder Geruchs- noch Aschespuren hinterlässt. Auf
Tabakverbrennung wird gänzlich verzichtet. Im Inneren der
elektrischen Zigarette wird stattdessen mit jedem Zug eine
winzige Menge einer Flüssigkeit erhitzt. Der hierbei
entstehende Druck „zerreißt“ diese Flüssigkeit in
feinste Tröpfchen und setzt einen
Zigarettenrauch-ähnlichen Nebel frei.
Um ein möglichst reales Raucherlebnis zu erzielen, ist
das nachfüllbare Fluid mit Aromen angereichert, die den
Geschmack von Tabakzigaretten verblüffend echt imitieren.
Auch optisch sehen die Elektrischen ihren mit Tabak
vollgestopften Vorbildern zum Verwechseln ähnlich. Selbst
die Glut an der Spitze wird bei jedem Zug mit einem
aufleuchtenden LED-Lämpchen nachempfunden.
Trotz der erstaunlichen technischen Reife des Produktes
ist die elektrische Zigarette in Deutschland aber bislang
noch weitgehend unbekannt bei Rauchern. Im Internet werden
elektrische Zigaretten inzwischen zwar von einigen
Anbietern angepriesen. Die meisten Shops vermitteln aber
eher den Eindruck, als würden die Produkte von Mutti mal
eben zwischen Bügelwäsche und der Zubereitung von
Tiefkühlpizza für den Versand vorbereitet.
In einer unter Rauchern durchgeführten Studie kam heraus,
dass etwa nur 1 Prozent aller Befragten jemals etwas von
elektrischen Zigaretten gehört hatte. Wenn es jedoch nach
der Vorstellung von Raimund Woitinek, dem
Geschäftsführer der in Fürth ansässigen VitaSmoke GmbH
geht, dann sind seine „Vitaretten“ bald in aller
Munde. In TV-Spots betreiben Woitinek und seine
Mitarbeiter des auf hochwertige E-Zigaretten
spezialisierten Unternehmens Aufklärungsarbeit der ersten
Stunde.
„Bei fast 20 Millionen Rauchern in Deutschland, von
denen die meisten mehr als nur einmal über das Aufhören
nachgedacht haben, ist das Potential für unsere Vitarette
enorm“, erläutert der freundliche Mann aus dem
Odenwald. „In einer Stichprobe unter unseren Kunden
haben wir bei mehr als drei Viertel der Befragten eine
positive bis sehr positive Resonanz auf die Anwendung
unserer Produkte bekommen“, freut sich Woitinek über
den gelungenen Vermarktungsstart.
Von der Zigarette aus der Minibar nach amerikanischem
Vorbild ist der vielgereiste Geschäftsmann allerdings
nicht hundertprozentig überzeugt. „Unser Produkt ist
immer noch sehr erklärungsbedürftig. Wie man die Cola
aus der Minibar öffnet, wissen die Hotelgäste“, sagt
Woitinek. „Bei der elektrischen Zigarette aus der
Minibar hingegen hätte ich Angst“, fügt er lachend
hinzu „ dass die Gäste aus Gewohnheit versuchen, das
Ding anzuzünden.“
Zigarette aus dem Kühlschrank
Amerikanische Hotels ködern Kunden mit elektrischer Zigarette aus der Minibar
29.10.2009
Angaben zum Unternehmen
SciencePR
Werner Klötsch
Am Bächlein 10
64658 Fürth
Deutschland
eMail:
info@vitasmoke.de
http://www.vitasmoke.de
zum Firmenprofil »»
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